Titelbild

Herz-/Kreislauferkrankungen

Vorhofflimmern

Das Vorhofflimmern ist eine Form von Herzrhythmusstörungen, bei der Vorhof und Kammer unabhängig voneinander und in unterschiedlicher Geschwindigkeit schlagen. Das Risiko für solche „Fehlzündungen des Herzens“ steigt mit zunehmenden Alter. Vorhofflimmern muss aber keine lebensbedrohliche Rhythmusstörung sein. Theoretisch kann ein Betroffener bei richtiger Behandlung über 100 Jahre alt werden. Allerdings ist es erwiesen, dass diese Menschen ein höheres Risiko haben, einen Schlaganfall zu bekommen. Der Grund: Durch die unterschiedliche Taktfrequenz von Vorhof und Kammer wird die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich in den Vorhöfen des Herzens Blutgerinnsel (Embolien) bilden, die lebenswichtige Adern z. B. im Gehirn verschließen können. In Deutschland leiden rund eine Million Patienten unter Vorhofflimmern, vor allem ältere Menschen. Und weil unsere Lebenserwartung steigt, werden es immer mehr.

„Vorhofflimmern kann sich z. B. in Herzstolpern, Atemnot, Unruhegefühl, Angstzuständen oder Schwindel äußern. Oft bleibt das Flimmern aber auch völlig unbemerkt.

Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung im Erwachsenenalter. Ein Drittel der Patienten mit Vorhofflimmern leidet unter einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Genauso viele unter Bluthochdruck.

Es gibt drei Formen von Vorhofflimmern.

Zur Therapie von Vorhofflimmern können je nach Schwere der Erkrankung verschiedene Maßnahmen ergriffen werden.